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DRK-Ortsverein
Markgröningen

Hohe Anwande 1
71706 Markgröningen
Tel: 07145/924786
(nur während der Dienstabende, montags 20 - 22 Uhr)

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Jugendrotkreuz

www.drk-markgroeningen.de

Chronik des Ortsvereins

Am 01. November 1925 schlug in Markgröningen die Geburtsstunde des ehrenamtlichen Sanitätsdienstes. Damals wurde unter der Leitung von Friedrich Enz eine Propagandaübung des Arbeitersamariterbundes für die in Markgröningen sich im Aufbau befindlichen Arbeitersanitätskolonne durchgeführt. Dabei sollte der Bevölkerung die Zweckmäßigkeit einer Sanitätseinheit auf ehrenamtlicher Basis vor Augen geführt werden. Der damalige Kolonnenführer Friedrich Enz wies außerdem im Amtsblatt der Stadt Markgröningen auf einen derzeit im Spital stattfindenden Sanitätskurs hin. Die Teilnahme wurde damals allerdings nur interessierten Männern über 20 Jahren angeboten. Die Durchführung des Kurses lag in den Händen von Stadtarzt Dr. Zerweck, der auch die am 25. April 1926 die abschließende Prüfung leitete. Zu dieser Schlussprüfung wurde die Markgröninger Bevölkerung herzlich eingeladen und um kleine Gaben gebeten, da die Kolonne in der Zeit der Inflation mit Geld und Ausrüstungsgegenständen nicht gerade reich gesegnet war.

Hier einige Eckdaten aus der Geschichte des Ortsvereines:

1925
01.11.1925 | Propagandaübung des Arbeitersamariterbundes
1925 | Unterbringung der Bereitschaft im Spital

1926
25.04.1926 | Schlussprüfung des im Winter 1925/26 durchgeführten Sanitätskurses
1926 | Kolonnenführer Friedrich Enz; Vorstand Paul Dieterle

1932
16.09.1932 | Beschluss des Gemeinderates, die Sanitätskolonne mit jährlich 45 Reichsmark zu unterstützen

1933
25.11.1933 | Gründungsversammlung Rotkreuzkolonne Asperg/Markgröningen
20.12.1933 | Beitrittsaufruf des Kolonnenführers Markgröningen, Herrn Friedrich Enz, an die Markgröninger Bevölkerung

1934
13.01.1934 | Aufruf zu einem Sanitätskurs im Spital

1935
12.01.1935 | Aufruf zu einem Lehrkurs für Männer und Frauen über Ersthilfeleistung bei Unglücksfällen
22.06.1935 | Rotkreuztag des Sanitätszuges Asperg/Markgröningen
1935 | Gemeiderat weist neue Räume in der alten Lateinschule (Kirchplatz) zu

1947
30.07.1947 | Gründung einer Rotkreuz-Nachforschungsstelle im Gebäude Marktplatz 9 durch die Witwe Noz

1949
Durchführung einer Großübung auf dem Markplatz in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr

1953
12.12.1953 | Einladung zur Weihnachtsfeier; Erlös für Hilfsbedürftige

1955
30.10.1955 | "Filmmorgenfeier" mit Werbefilmen über das DRK

1956
31.10.1956 | Kostenloser Krankenpflegekurs für Frauen

1959
05.07.1959 | Besuch des Anatomischen Instituts in Tübingen
12.07.1959 | Alarmübung
13.11.1959 | Erste-Hilfe-Kurs; Leitung: Herr Dr. Umbach

1961
13.11.1961 | Erster Blutspendetermin in der Ludwig-Heyd-Schule

1963
Die Stadt Markgröningen stiftet dem Ortsverein ein menschliches Skelett zu Unterrichtszwecken
Ausbildungstätigkeit in den Schulen wird begonnen

1964
Für 48 Schülerinnen des Helene-Lange-Gymnasiums werden Erste-Hilfe-Kurse gehalten

1966
Erste Absicherung des Markgröninger Musikfestes

1970
Anschaffung des ersten motorisierten Einsatzfahrzeuges mit Unterstützung der Stadtverwaltung und Ausbau zum Behelfskrankenwagen durch Mitglieder der Bereitschaft

1990
Beginn der Partnerschaft mit der Bereitschaft von Ohorn

1991
Juli 1991 | Ehrung durch den Blutspendedienst Baden-Württemberg für 50 Blutspendeaktionen seit 1960

1992
23.01.1992 | Der Ortsverein bekommt dank einer Spende der Stadt Markgröningen und Spenden aus der Bevölkerung sowie verschiedener Gewerbetreibender ein neues Einsatzfahrzeug

1996
Durch den Katastrophenschutz wird ein 4-Trage-Krankentransportwagen in Markgröningen stationiert

1997
Austausch des 4-Trage-Krankentransportwagen des Katastrophenschutzes gegen ein Mannschaftstransportfahrzeug

2000
Jubiläumsveranstaltungen zum 75-jährigen Bestehen des DRK-Ortsvereins Markgröningen: In über 80 Jahren des Bestehens des DRK-Ortsvereins Markgröningen haben sich die Aufgaben immer wieder verändert. Die Arten der Einsätze und Dienste wurden und werden durch die Veränderungen des Freizeitverhaltens der Bevölkerung und der Technik geprägt. Die Anforderungen an die Helferinnen und Helfer wachsen durch die ständigen Verbesserungen im Sanitätswesen und den Neuerungen der Medizintechnik. 

Eines jedoch ist damals so wichtig gewesen wie heute: Der Mensch im Mittelpunkt des Handelns und die Bereitschaft von Menschen, anderen Menschen, die Hilfe benötigen, zu helfen. 

...wird fortgeführt